Frühjahrsputz mit folgen

Wer kennt es nicht, die Tage werden länger, wärmer und grüner, man selbst fühlt sich aktiver. Und wenn es dann doch mal wieder schlechteres Wetter hat, möchte man dennoch etwas erledigen. Also warum nicht einmal die eigenen Datensätze aufräumen und alte Projekte wieder entstauben.

Im Rahmen dessen besuchte ich auch mal wieder meinen Hoster, um mal wieder klar Schiff zu machen. Eine alte Owncloud Installation entfernen, Domains auf den neuesten Stand bringen, PHP updaten und – mittels Let’s Encrypt – endlich gültige SSL Zertifikate anlegen =)

Soviel zum positiven Teil des Tages, bis zu dem Moment an dem ich bemerkte, etwas ziemliche dummes getan zu haben. Als ich sorglos im FTP Manager alte Dateien auf dem Hoster löschte – ihr merkt schon worauf ich hinaus möchte – viel mir noch der Name des Ordners auf, nachdem ich den Löschbefehl gab „/woidlab“. Ja eben diesen jener Blog den ihr gerade besucht. Noch nie hat mich die Funktionslosigkeit eines „Abbrechen“ Buttons so sehr genervt.

Nach der erfolgreich unabsichtlich angestoßener Löschaktion kam ich erstmal ins Grübeln. Ok, es war noch nicht viel Content vorhanden, die Besucherzahlen werden sich sicher noch im einstelligen Bereich bewegt haben und ich könnte meine Zeit ja auch wieder mit anderen Projekten verbringen. Sprich, der Blog hätte ein jähes Ende genommen. Das dem jetzt nicht so ist, liegt an der kleinen aber nicht unbedeutenden Tatsache, dass die Beiträge nicht im PHP Teil von WordPress gespeichert sind, sondern in der MySQL-Datenbank. Also nochmal Schwein gehabt. Leider konnte ich mein WordPress Theme nicht wieder herstellen, geschweige dem es nochmal ausfindig machen, sodass Ihr erstmal mit diesem Vorlieb nehmen müsst. Es ist aber bei weiten nicht das schlechteste, in den Weiten Fluten der Themes. Vielleicht erstelle ich ja auch mal ein eigenes, die eingerosteten HTML CSS Fähigkeiten wollen auch mal wieder bewegt werden.

Am Ende des Tages überwiegt meine Freude über funktionierendes SSL – guckt mal auf eure Browser Adresszeile – dem Frust vom unvorsichtigen löschen. Ich sollte mir aber dennoch eine Backuplösung für alle Fälle einrichten. Schließlich möchte ich diesen Blog noch eine Weile länger am Leben erhalten 😉

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